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Zwischenstation auf dem Weg nach St. Wendel
22.05.2003 09:39
Ein magentafarbenes Quintett mischt sich am Samstag um 14 Uhr in das Peloton des zweiten Laufs zum Cross-Country-Europacup in Bad Wildbad. Bart Brentjens und Lado Fumic gehören neben dem Heubach-Sieger Wolfram Kurschat und dem Weltranglisten-Zehnten Martino Fruet aus Italien beim Rennen im Schwarzwälder Kurort zu den Favoriten. In der Schweiz stellen sich Stefan Sahm und Jochen Käß am Sonntag der hochkarätigen Konkurrenz beim zweiten Lauf zum Swiss Bike Cup. Beide versuchen in Perrefitte in die Top-Ten zu fahren.

Mit fünf Fahrern steht die Equipe von Teamchef Lutz Stermann in Bad Wildbad am Start. Einer wird allerdings nicht in Magenta antreten: Bart Brentjens trägt das Blau Europas. Der Niederländer kommt nach seinem Sieg beim Auftakt im belgischen Kluisbergen als Führender der Gesamtwertung in den Schwarzwald. „Ich werde versuchen das Trikot zu behalten“, sagt er etwas vorsichtig. Brentjens freut sich auch, nach wochenlangen „Alleingängen“ in nördlichen Gefilden wieder mit einem großen Teil des Teams zusammen zu sein.

Als Testlauf für den Weltcup-Auftakt in St. Wendel eine Woche später will Brentjens den Europacup-Lauf nicht sehen. “Dazu sind die Strecken zu verschieden“, meint er. Trotzdem ist das Rennen für ihn und die Konkurrenz aus 13 Nationen ein wichtiges Kräftemessen.

Lado Fumic (Kirchheim/T.) sieht den Europacup ebenfalls als Zwischenstation. „Ich fühle mich nicht schlecht, aber mein Ziel ist es, einigermaßen Fuß zu fassen und das Gefühl zu bekommen. Ich versuche die Weichen in Richtung St. Wendel zu stellen. Mit einem Platz in den Top 5 wäre ich zufrieden“, sagt er zu seinen Ambitionen. Wenn möglich, will er Brentjens helfen, das Leader-Trikot zu verteidigen.

Manuel Fumic überzeugte vor zwei Wochen beim Bundesliga-Rennen in Heubach als Zweiter. Doch inzwischen hat er die Thüringen-Rundfahrt auf der Straße in den Beinen. Für ihn wird Bad Wildbad so zur Rechnung mit einer Unbekannten. „Ich fühle mich ganz gut und hoffe einfach, dass es geht. Aber wichtiger ist natürlich, in St.Wendel topfit zu sein“.

Carsten Bresser (Neustadt/Weinstraße) hat versucht, sich in Italien den letzten Schliff zu holen. „Ich wollte noch mal lange Berge trainieren und ein bisschen Tapetenwechsel haben“, erklärte der Pfälzer, warum er an die Riviera fuhr. Sein verletzter Finger sei verheilt und er fühle sich „gut gerüstet“, meldete er.

Marc Gölz (Weilheim/T.) hat „einen kleinen Neuaufbau“ betrieben, sprich: Grundlageneinheiten in sein Trainingsprogramm eingestreut. Deshalb sei er „gespannt, wie es geht“. Für ihn ist der Weltcup in St. Wendel das Ziel der Vorbereitungsarbeit.

Das gilt sicher auch für die Konkurrenz. Wolfram Kurschat (S-tec) aus Neustadt hat aber schon in Heubach einen starken Eindruck hinterlassen. Mit ihm ist auf dem Podium zu rechnen. Nationalfahrer Karl Platt (Ludwigshafen) feiert seine diesjährige Cross-Country-Premiere in Deutschland. Zu den Fahrern, die das Magenta-Quintett auf dem neu gestalteten Kurs sprengen können, gehören auch Merida-Pilot Ralph Näf (Schweiz), der Niederländer Bas Peters, der Weltranglisten-Zehnte Martino Fruet (Italien), Davy Coenen aus Belgien sowie ein „Australier-Paket“ mit Sid Taberley an der Spitze.

Dem Damen-Rennen dürften wieder die Fahrerinnen im Merida-Jersey ihren Stempel aufdrücken. Weltmeisterin Gunn-Rita Dahle (Norwegen) wird sich gegen ihre Teamkolleginnen Sabine Spitz (Murg-Niederhof) und Irina Kalentieva (Russland) wehren müssen. Ganz vorne erwartet wird auch deren Landsfrau, die Olympia-Vierte Alla Epifanova, die in Münsingen den Bundesliga-Auftakt gewann.

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