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Sabine Spitz überrascht bei der DM im EZF auf Rang 8
14.06.2003 09:32
Sabine Spitz (Merida international) aus Murg-Niederhof zeigte bei ihrem allerersten Einzelzeitfahren ein beeindruckende Leistung. Bei den Deutschen Meisterschaften in dieser Spezialdisziplin belegte sie auf Anhieb Rang Rang 8. Als eine der ersten ins Rennen gegangen hielt sie lange die klare Bestzeit. Erst als die spätere Siegerin Judith Arndt (Leipzig) in Ziel kam wurde die Zeit von Sabine Spitz unterboten. Die Abstände zu den direkt vor ihr liegenden sehr gering. Dabei dürfte auch das Material eine entscheidende Rolle gespielt haben. Sabine Spitz war lediglich mit einem leicht modifizierten Rennrad unterwegs, während die Konkurrenz zumeist auf spezielles Zeitfahrmaterial zurückgreifen konnte.

Bei Wendepunkt der 28 km langen Strecke hatte die Weltranglistenerste der Mountainbikerinnen noch die viert schnellste Zeit und war damit zu dem Zeitpunkt sogar flotter unterwegs als Top Favoritin Hanka Kupfernagel. Nachteil für Sabine Spitz: Sie war als eine der ersten auf der Strecke. Die Top Favoritinnen ging erst rund eine Stunde nach der Mountainbikerin auf die Strecke, so daß die Anhaltspunkte für die Zwischenzeiten fehlte. Das machte sich gerade in der zweiten Streckenhälfte bemerkbar. Vor allem dort verlor Sabine Spitz Zeit auf die Spezialistinnen.
Trotzdem war die Süddeutsche mit ihrer Premiere sehr zufrieden: „Es hat Spaß gemacht“ bestätigte Sabine Spitz die Einschätzung, daß es sich wohl gelohnt hat für einmal das Terrain zu wechseln und etwas neues zur „erfahren“. Daß das Experiment - wie sie selber sagte - dabei auch gleich so erfolgreich sein würde , damit hat sie nicht gerechnet. Im Feld der 80 Damen waren viele Spezialistinnen am Start die sich zielgenau auf diese Rennen vorbereitet hatten. Davon kann bei Sabine Spitz kleine Reden sein. Eigentliche aus dem Training heraus, das vor allem auf die beiden nächsten Mountainbike Weltcups abgestimmt ist hat sie den Kampf gegen die Uhr bestritten. Materialmässig war sie ebenfalls eher im Nachteil und sicher die einzige im Feld die mit Mountainbikeschuhen und -pedalen unterwegs war. Mit einem normalen Rennrad, daß sie erst Tags zu vor etwas umgebaut hatte, ging die Deutsche Mountainbikemeisterin auf die als „Rollerkurs“ bezeichnete Strecke, wo gerade das Equipment mitentscheidend ist. Zum trainieren mit den neuen Gegebenheiten war keine Zeit. „Ich habe mich in der ungewöhnlichen Position trotzdem recht wohl gefühlt“ sagte die Vielseitigkeitskünstlerin nach dem Rennen. Mit Rang acht sofort in die Deutsche Spitz die mit Kupfernagel, Arndt, Worrak auch international zu besten gehört ruft nach Wiederholung. „Mal sehen“ sagt Sabine Spitz. „Ich könnte mir durchaus vorstellen auch in Zukunft wieder das eine oder andere mal mit dabei zu sein“.

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