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Team Merida dominiert Europacup
19.05.2003 09:25
Team Merida dominiert Europacup
Gunn-Rita Dahle, Sabine Spitz und Irina Kalentieva auf dem Podium, gelungener Weltcuptest, Sabine Spitz siegt auf der Straße

Der Mountainbike Europacup in Bad Wildbad/ Schwarzwald wurde am Samstag vom Team Merida international klar dominiert. Bei guten äußeren Bedingungen siegte die Weltmeisterin Gunn-Rita Dahle (NOR) vor der Weltranglistenersten Sabine Spitz (Murg-Niederhof) und der russischen Teamkollegin Irina Kalentieva (RUS). Das blieb aber nicht der einzige Erfolg für die „giftgrünen“ am Wochenende. Am Sonntag gewann Sabine Spitz überraschend das gut besetzte Straßenrennen in Kirchheim/ Teck. Dahle und Kalentieva fuhren am Sonntag beim Swiss Cup in Perrefitte und belegten die Plätze 3 und 4.
Schon auf der ersten Runde von insgesamt sechs, setzten sich die drei Merida Damen in Bad Wildbad vom übrigen Feld ab. Während Gunn-Rita Dahle in der ersten Abfahrt schon einen 20 Sek. Vorsprung herausfuhr wurden die Teamkolleginnen erst einmal von der sehr vorsichtigen Italienerin Giacomuzzi aufgehalten. Bei der ersten Zieldurchfahrt war aber das Merida Trio an der Spitze komplett. Während Dahle im weiteren Verlauf den Vorsprung stetig ausbaute kam es um die Plätze Zwei und Drei zum Teaminternen Duell zwischen Sabine Spitz und Irina Kalentieva. Nach halber Distanz schien sich dies zu Gunsten der Russin zu entscheiden die plötzlich etwa 100 Meter Vorsprung hatte. Den Grund konnte Sabine Spitz später erklären. Dabei hatte sie Glück im Unglück: Bei einem Sprung verlor sie den Halt in den Pedalen und schlug bei der Landung hart auf wobei sie sich das Schienbein und den Oberschenkel prellte. „Ich hatte zuerst sehr starke Schmerzen und war mir nicht sicher, ob ich weiterfahren kann“. Es ging und die Schmerzen ließen nach. Den Rückstand zu Kalentieva machte sie bald wieder wett, so dass das Duell wieder offen war. Dies entschied sich dann in der Schlussphase als Irina Kalentieva wegen eines Kettklemmers kurzzeitig gebremst wurde und sich die Deutsche Meisterin entscheidend absetzte. Gunn Rita Dahle stand da schon als sichere Siegerin fest und durfte so ihren fünften Sieg im sechsten MTB Rennen feiern. „Der Berg war sehr hart“ bekannte die Weltmeisterin im Ziel und gab sich zuversichtlich für Weltcupauftakt in St. Wendel wo sie das Ziel vorgab, daß eine Meridatrikot an der Spitze sein muss. Sabine Spitz zeigte sich mit dem erreichten zweiten Rang ebenfalls sehr zufrieden und fährt ebenfalls mit einem guten Gefühl nach St. Wendel. Den Erfolg des Team komplettierte die Schwedische Meisterin Anna Enocsson die fünfte wurde. Bei den Herren vertraten Philip Tavell (SWE) und Ralf Näf (SUI). Dabei zeigte sich der U23 Vizeweltmeister gleich an der Spitze und führte das Feld nach der ersten Runde sogar an. Teamkollege Tavell hatte indes Riesenpech und fing sich gleich zwei Reifendefekte ein so daß für das Renne zu Ende war bevor es richtig begonnen hatte. Ralf Näf schlug sich derweil wacker, wobei er die Pace der Fumic Brüder (Kirchheim) an der Spitz e nicht halten konnte. Am Ende musste sich der Schweizer mit Rang 7 zufrieden geben, was aber doch als sehr positiver Aufwärtstrend zu werten ist.

Damit hatte das Merida Team für dieses Wochenende aber noch nicht „Feierabend“. Am Sonntag trennten sich die Wege des Team. Während sich Sabine Spitz und Pechvogel Philip Tavell in Kirchheim auf der Strasse versuchten folgten Gunn-Rita Dahle, Irina Kalentieva und Ralf Näf dem Ruf des Swiss Cups in Perrefitte.
Für eine echte Überraschung sorgte Sabine Spitz beim Straßenrennen in Kirchheim. Lediglich als harte Trainingseinheit gedacht, zählte sie im gut besetzten Feld zu den aktivsten Fahrerinnen. Nachdem sie die Lücke zur ausgerissenen Asphaltspezialistin Kerstin Scheitle (Nürnberger) wieder geschlossen hatte, lancierte Sabine Spitz gleich den Gegengriff. Dabei löste sich mit Spitz, Breuer (Euregio), Söllner (Nürnberger) und Hutsebaut (Next125) gleich ein Quartett vom Feld. Die vier machten auf den insgesamt 40 Runden Meter um Meter gut und schafften das Kunststück das gesamte Feld zu überrunden. In der letzten Runde setzte sich Sabine Spitz nochmals vom Feld leicht ab und gewann damit auch die Schlusswertung. „Es hat Spaß gemacht“ kommentierte die Mountainbikespezialisten die gelungene „Trainingseinheit“. Philip Tavell zeigte ebenfalls eine gute Leistung und hielt sich im Hauptfeld der Straßenprofis. Nach zweiwöchiger Krankheit kann auch er nun zuversichtlich in Richtung Weltcup schauen.
300 km weiter südlich kämpften derweil die beiden Damen und Näf um weiter MTB Weltranglistenpunkte. Doch das schwere Rennen in Bad Wildbad steckte noch arg in den Beinen. Der kräfteraubende Kurs in Schwarzwald verhinderte das die Weltmeisterin frisch an den Start gehen konnte. So dominieret die Schweizerin Barbara Blatter das Rennen. Trotzdem schaffte Irina Kalentieva als dritte den Sprung aufs Podium. Gunn-Rita Dahle wurde vierte. Ähnlich erging es Ralf Näf. Die Beine waren einfach zu müde und gab nach drei Runden das Rennen auf. Trotzdem ist er guter Dinge im der nächsten Woche in St. Wendel richtig angreifen zu können.

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