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Magentabiker sehen dem Weltcup-Finale in Les Gets optimistisch entgegen
05.09.2002 10:49
* Magentabiker greifen noch einmal an – Lado Fumic: Weltranglisten-Platz Drei in Reichweite

* U23: Jochen Käß will „lieber vorne sterben als hinten nichts erben“ – auch Manuel Fumic „hochmotiviert“

Das Weltcup-Finale in Frankreich ruft eine Woche nach der T-Mobile UCI MTB-WM noch einmal alle Weltklasse-Mountainbiker zusammen. Der WM-Vierte Lado Fumic (Kirchheim/Teck) vom Team T-Mobile und seine Mannschaftskameraden haben sich hohe Ziele gesteckt. Er strebt am Sonntag um 14 Uhr mit der WM-Form einen Podiumsplatz an. Vize-Weltmeister Filip Meirhaeghe geht in Les Gets als Weltcup-Spitzenreiter ins Rennen, seine größten Widersacher sind Bart Brentjens und Christoph Sauser.

"Ich versuche ganz vorne reinzufahren". Lado Fumic macht keinen Hehl aus seinen Ambitionen. Wenn ihm ein Platz auf dem Treppchen gelingt, könnte sich das auf zwei Ebenen positiv auswirken. In der Weltcup-Gesamtwertung könnte er sich von Platz Sieben ("damit bin ich eigentlich schon zufrieden") auf Rang Fünf bewegen und damit für die Siegerehrung (beim Weltcup werden immer die ersten Fünf geehrt) qualifizieren. Gleichzeitig rückt Rang Drei in der Weltrangliste in Reichweite.

"Ich bin dieses Jahr sehr konstant gefahren und ich will mich da vorne etablieren", zeigt er sich immer noch motiviert. Aus Kaprun hat er jedoch ein Handicap mitgebracht. Im Knie hat sich ein Hämatom entwickelt. "Mal sehen, was es bis Samstag macht", ist sich Lado Fumic nicht sicher, ob er den 6,5 Kilometer langen Kurs überhaupt angehen kann.

Carsten Bresser (Neuried) hat bei sich nach der WM zwar einen Spannungsabfall bemerkt, doch für das Weltcup-Finale will er sich noch einmal neu motivieren. "Ich will zeigen, dass die Form besser ist als der 16. Platz bei der WM", macht er seinen speziellen Ehrgeiz deutlich. In Kaprun hatte ein Defekt ein besseres Ergebnis verhindert.

Marc Gölz (Weilheim/T.) bestreitet im WM-Ort von 2004 seinen ersten hochkarätigen Einsatz seit seiner Verletzung. In der Weltrangliste weit zurück gefallen, muss Gölz aus den hinteren Reihen starten. "Ich muss so gut wie möglich wegkommen und sehen, dass ich mich vor kämpfe", bleibt ihm nur die Flucht nach vorne als Strategie. Der Kurs in Les Gets weist 48 Prozent Single-Trails aus. Dort ist ein Überholen kaum möglich. Gölz hofft, dass ihn die Erkältung, die er sich im Regen von Kaprun geholt hat, nicht allzu sehr behindern wird.

Beeinträchtigt ist dagegen Stefan Sahm (Mössingen) von seiner Rißwunde, die am Sonntagabend von Teamarzt Dr. Olaf Schumacher (Freiburg) genäht werden musste. "Ich werde wahrscheinlich auf einen Start verzichten", meinte Sahm, "wenn Dreck in die Wunde kommt, könnte sie sich entzünden. Für mich ist ein gutes Abschneiden beim Swiss-Cup in Lugano wichtiger". Für den WM-Test für 2003 hat Sahm eine Woche mehr Zeit um die Wunde auszuheilen.

Die U23-Fraktion von T-Mobile hat sich für Les Gets viel vorgenommen. Jochen Käß (Oberstenfeld) und Manuel Fumic (Kirchheim/T.) wollen beim Weltcup-Finale um den dritten Rang der Nachwuchswertung buhlen. Rang Eins (Julien Absalon, Frankreich) und Rang Zwei (Ryder Hesjedal, Kanada) scheinen so gut wie festgeklopft. Doch auf den dritten Rang des

Australiers Sid Taberley hat Käß nur einen Punkt Rückstand und Manuel Fumic fehlen nur 15 Zähler.

Der U23-WM-Fünfte lässt keinen Zweifel an seiner Motivation: "Ich will voll angreifen und versuchen mit den ganz Großen mitzufahren. Vielleicht gelingt mir das zwei Runden lang", erklärt der 20-Jährige sein Vorhaben und fügt hinzu: "Wenn man es nie probiert, dann wird es auch nichts. Ich werde versuchen alles herauszuholen".

Ähnlich argumentiert Jochen Käß, den sein neunter Rang von Kaprun auch Tage danach noch wurmt. "Ich habe einen schlechten Tag erwischt bei der WM, deshalb hat für der Weltcup noch einmal einen hohen Stellenwert", bekennt er. Auch er will auf Angriff fahren. "Lieber vorne sterben als hinten nix erben", zitiert er eine alte Rennfahrerweisheit.

Peter Riis Andersen (Kirchheim/Teck), dem ebenfalls noch die Enttäuschung über seine Vorstellung bei der WM in den Knochen steckt, macht sich keine große Illusionen. "Alles was ich machen kann, ist mich locker vorzubereiten und das Beste zu hoffen. Es ist im Moment schwer für mich positiv zu denken". In der Theorie, so der Däne, müsste seine Form eigentlich gut sein.

Bei den Damen besitzt die WM-Dritte Sabine Spitz (Murg-Niederhof) noch die Chance an Alison Dunlap (USA) vorbei zu ziehen. Regina Marunde (Berlin) und Yvonne Kraft (Gaggenau) wollen ihre Top-Ten-Plätze wahren.


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