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Team T-Mobile bereitet sich auf die Weltmeisterschaft in Kaprun vor
30.08.2002 11:13
Die Form stimmt: Medaillenhoffnung Lado Fumic zuversichtlich für Elite-Rennen

U23-Fahrer Jochen Käß: "Beine sind gut, Kurs ist optimal für mich"

Damen: Bundestrainer Brückner erwartet drei Fahrerinnen unter den ersten 15

Drei Mountainbike-Weltmeister werden am Sonntag in Österreich gekürt. Die Elite der Herren bildet um 14 Uhr den Abschluss und den Höhepunkt der WM in Kaprun, die U23-Biker werden um 10.30 Uhr auf die Strecke geschickt und die Damen beginnen den letzten Tag der T-Mobile MTB-WM um 9 Uhr morgens. Auf Lado Fumic (Kirchheim/Teck) im Elite-Rennen, sein Bruder Manuel (beide Kirchheim/Teck) und Jochen Käß (Oberstenfeld) in der U23-Klasse und Sabine Spitz bei den Damen ruhen die deutschen Medaillenhoffnungen.

Trotz der verpassten Medaille in der Staffel, legte Lado Fumic im Ziel keine Leichenbitter-Miene auf. Der 26-Jährige hatte die Runde im Team-Wettbewerb dazu benutzt, seine Form zu testen und mit Wohlwollen registriert, dass sein Körper funktioniert und er mit der Strecke keine Probleme hatte. "Es ist alles fahrbar", stellte er fest und strahlte dabei Zuversicht aus. Wie er sich in der Weltspitze wird durchsetzen können, bleibt Spekulation. "Ich hoffe, ich kann meine Ziele umsetzen", sagt er mit einem vielsagenden Grinsen.

Lado Fumic ist sich mit seinen Teamkollegen einig: Die Strecke kann ihre Reiter abwerfen. Am Anstieg und auf den Abfahrten. Die steilen Anstiege zehren an den Kräften. Kräfte, die man aber für die Konzentration auf den gefährlichen Abfahrten unbedingt braucht. "Ich finde sie cool, aber sie ist an einigen Stellen ziemlich schlüpfrig", verweist Stefan Sahm (Mössingen) auf genau diesem Umstand. Seine Erwartungen an das WM-Rennen kreisen um Platz Zwanzig. Mehr wäre ein riesiger Erfolg, etwas darüber würde ihn zufrieden stellen.

Sein T-Mobile Teamkollege Carsten Bresser (Neuried) will versuchen, sich auf ungefähr an Position 15 einzuordnen und hofft dann noch „Potential nach vorne“ zu haben. Dem Weltranglisten-15. liegt der Kurs. Karl Platt ("ich will unter die besten 20") aus Ludwigshafen, Andreas Dilger und Torsten Marx komplettieren den deutschen Kader.

Der meistgenannte Favorit ist Filip Meirhaeghe (Belgien). Roland Green (Kanada) will seinen Titel von Vail verteidigen: "Das ist der Plan", sagt der sympathische Staffel-Weltmeister, der neben Christoph Sauser (Schweiz) und Roel Paulissen (Belgien) dick unterstrichen in den Notizblöcken der Journalisten steht.

Im U23-Rennen ruhen die Hoffnungen auf Jochen Käß vom Team T-Mobile. Der Oberstenfelder findet den 7,2 Kilometer langen Kurs "optimal für mich". Seine Beine seien gut, findet der 21-Jährige. Mit Respekt vor der Steilheit des Geländes, will er "zurückhaltend" beginnen.

Sein Teamkamerad Manuel Fumic erlebte beim Staffelrennen einen Einbruch, der ihn in seinen Prognosen vorsichtig werden ließ. "Vielleicht habe ich zu hart trainiert", rätselte er. Zwei Tage Ruhe sollen ihm genügend Erholung geben, um ihn am Sonntag an seine alte Form anknüpfen zu lassen.

Auf dem Weg dort hin scheint auch Peter Riis Andersen zu sein. Der Däne aus dem Team T-Mobile zeigte im Schlepptau von Lado Fumic eine gute Leistung in der Staffel und zog "viel Motivation" aus dem Team-Rennen.

Aus dem U23-Nationalteam traut man besonders dem Singener Tim Böhme eine positive Überraschung zu. Als haushohe Favoriten werden Julien Absalon (Frankreich) und Ryder Hesjedal (Kanada) gehandelt.

Aus dem sechsköpfigen deutschen Damen-Aufgebot ragt die Weltranglisten-Erste Sabine Spitz (Murg-Niederhof). Ob sie zu einem Medaillengewinn fähig ist wie 2001, als sie in Vail überraschend Bronze gewann, ist hypothetisch. Die Konkurrenz hat sie aber auf jeden Fall auf der Rechnung, auch wenn ihr der Kurs nicht unbedingt entgegen kommt.

"Drei unter den ersten 15", peilt Bundestrainer Frank Brückner für seinen Damen-Kader an. Unter diesen Dreien müsste auf jeden Fall die Weltcup-Gesamt-Achte Regina Marunde (Berlin) sein. Ivonne Kraft (Gaggenau) könnte diese Vorgabe mit etwas Glück genauso schaffen wie Katrin Schwing (Mosbach) und Sandra Klose (Rosenheim). Die talentierte 19-Jährige Nina Göhl (Göttlishofen) darf ohne Druck Erfahrungen sammeln.

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