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Team T-Mobile vor Weltcup-Finale in Mont Saint Anne
24.08.2001 17:44
Das Weltcup-Finale in Mont Saint Anne ist für das Team T-Mobile eine Durchgangs-Station auf dem Weg zur Weltmeisterschaft in Vail. Doch die Punkte, die in Kanada vergeben werden, machen das Rennen am traditionsreichsten Weltcup-Standort für Lado Fumic und Co. trotzdem interessant. Im Team herrscht nach der erfolgreichen Europameisterschaft eine lockere Atmosphäre, der große Druck ist weg. Reisestress und Zeitumstellung relativieren allerdings die Erfolgsaussichten.

"Die Strecke in Mont Saint Anne liegt mir sehr gut". Lado Fumic hat schöne Erinnerungen an den Cross-Country-Kurs, der 40 Autominuten von Quebec entfernt im Osten Kanadas liegt. Bei der WM 1998 wurde er in der U23-Klasse Siebter, beim Weltcup im vergangenen Jahr Sechster. Allerdings schraubt der Kirchheimer seine Erwartungen nicht allzu hoch. Der Stress vor der Europameisterschaft, der lange Flug (am Mittwoch mit der Nationalmannschaft) und der zu erwartende Jet-Lag sind keine optimalen Voraussetzungen.

Auch die anderen Biker aus dem Team T-Mobile hegen keine großen Ansprüche. Ziele formulieren sie trotzdem. Jochen Käß (Oberstenfeld), der seine gute Form am Samstag als Vierter des U23-Rennens unter Beweis stellte, will versuchen, sich von Position 58 noch unter die Top 50 im Abschlussklassement des Weltcups zu schieben. "Wenn ich mich gut akklimatisiere, dann müsste was drin sein. Die Spritzigkeit, die mir noch gefehlt hat, kam schon während des Rennens am Samstag". Er hat als Junior die Strecke bereits als technisch anspruchsvoll kennengelernt. Und bei der WM 1998 verbreiteten die Zuschauer damals eine tolle Stimmung. Das 800 Meter hoch gelegene Mont Saint Anne ist den Anfängen des Mountainbike-Weltcups 1991 jedes Jahr Austragungsort von Weltcup oder WM gewesen und blickt deshalb auf eine lange Tradition zurück.

Manuel Fumic bereitet sich nicht extra auf den Weltcup vor. Er liegt auf Platz 36 in der Gesamtwertung. Doch da hegt er keine Ambitionen mehr. Er hat seinen Blick vor allem auf die WM gerichtet. "Aber am Renntag werde ich schon Gas geben", gibt er sich trotzdem kampfeslustig.

Stefan Sahm hat sich für den Weltcup-Abschluss auch nicht allzuviel vorgenommen. "Ich nehme das halt mit", meint der Mössinger. Für ihn war die Europameisterschaft der Saisonhöhepunkt. Was jetzt noch kommt, sei Zugabe, sagt er. Zwei Tage nach seinem 25. Geburtstag könnte er im Naturpark Mont Saint Anne aber eine schöne Schleife an seine gute Saison knüpfen.

Ein wenig geknickt war Carsten Bresser (Neustadt a.d.W.) am Sonntag nach dem EM-Rennen. Der Pfälzer im Magenta-Trikot rätselte ohne Ergebnis, warum er seine gute Form in St. Wendel nicht auf die Pedale bringen konnte. "Ich bin davon überzeugt, dass es gut geht. Ich werde probieren, einfach nochmal ein gutes Rennen zu fahren", versucht er sich ganz auf das Rennen am Sonntag zu konzentrieren. Wer den 30-Jährigen kennt, weiß, dass er den schwachen Eindruck unbedingt mit einem guten Resultat verwischen möchte.

Für Marc Gölz, dem einzigen Vertreter des Teams T-Mobile, der nicht zur WM reist, taugt der letzte Weltcup dieses Jahres als letzter Höhepunkt. "Ich versuche, richtig Gas zu geben und meine Position unter den besten 50 zu halten", hat er sich vorgenommen.

Außer dem Team T-Mobile geht auch der Freiburger Marc Hanisch (Orbea) im Herren-Rennen an den Start. Ihm erging es in St. Wendel noch schlechter als Carsten Bresser; er gab schon nach einer Runde auf ("Ich weiß auch nicht was los war"). Hanisch zählt auch zum WM-Kontingent.

Bei den Damen strebt Sabine Spitz (RSV Rheinfelden) die Verteidigung ihres fünften Platzes in der Gesamtwertung an. "Ich möchte am Sonntag bei der Siegerehrung dabei sein", hat sie sich vorgenommen. Die ersten Fünf werden ausgezeichnet. Die Vize-Europameisterin vom Merida-Team hat eine fast unheimlich konstante Saison hinter sich. Sie war nie schlechter als Platz Sieben. Nur für den Sprung unter die besten Drei hat es nie gereicht. Barbara Blatter (Schweiz, Specialized) hat den Gesamtsieg bereits in der Tasche. Regina Marunde lässt den letzten Weltcup aus, so dass außer Spitz nur noch die EM-12. Katrin Schwing (Mosbach, Bergwerk) am Start steht.
www.team.t-mobile.com

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