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Team T-Mobile Mountainbike gut im Saft
11.05.2001 16:27
Die Mountainbike-Profis vom Team T-Mobile sind heiß auf das zweite Weltcup-Wochenende in Sarentino. Carsten Bresser und Lado Fumic scheinen bestens gerüstet für das Aufeinandertreffen mit Olympia-Sieger Miguel Martinez (Frankreich) und dem Weltcup-Führenden Jose Antonio Hermida (Spanien). Nachdem der Auftakt in Napa Valley (USA) bereits vier Wochen zurückliegt, werden die Karten in Italien neu gemischt. Das Team T-Mobile hat nach dem starken Saisonstart in Kalifornien in den letzten Rennen eindrucksvoll die gute Form unterstrichen. Der zweifache Bundesliga-Sieger Carsten Bresser erinnert sich besonders gern an die italienische 6000-Seelen-Gemeinde in den Alpen: Vor einem Jahr konnte er sich dort mit einem sechsten Platz das Olympia-Ticket sichern. "Weltcup-Rennen sind unheimlich wichtig. Ich kann mich nicht nur auf die Europameisterschaft verlassen", macht er klar, welchen Stellenwert die Konkurrenz für ihn hat. "Es wird sich zeigen, was die Bundesliga-Siege wert sind", ist der 30-Jährige gespannt darauf, wo er international steht. Zwischen Platz 10 und 15 will er sich einpendeln, "und dann sehen was geht". Hermida (Bianchi) und Martinez (Full-Dynamix), aber auch der Schweizer Thomas Frischknecht (Ritchey) fallen Bresser ein, wenn man nach seinen Favoriten fragt. Frischknechts italienischer Teamkollege Marco Bui gewann vor zwei Wochen in Nals ein E1-Rennen vor Martinez und gehört mit auf die Rechnung. Der Freiburger Marc Hanisch (Orbea) kämpfte zuletzt mit dem schlechten Wetter und dem Pannenteufel, seine Form ist schwer einzuschätzen. Lado Fumic sieht einen großen Favoritenkreis. "Es ist alles eng beieinander, viele können gewinnen". Und er selbst? "Eigentlich hatte ich mir für Sarentino und Houffalize vorgenommen, auf Sieg zu fahren. Aber jetzt fehlen mir drei Wochen", verweist er auf die Auswirkungen eines langwierigen Infekts. Dennoch sieht er sich "im Aufwärtstrend" und "voll motiviert".

Auch die anderen T-Mobile-Fahrer sind "gut im Saft", wie es Jochen Käß im Fahrer-Jargon ausdrückt. Er hat seinen Sturz in Saalhausen mit leichten Blessuren gut verkraftet und will die ersten Weltcup-Punkte ergattern. Die ersten 60 hat er für sich angepeilt, immer auch mit dem Blick auf die anderen U23-Fahrer im Weltcup-Feld. Marc Gölz hat sich vorgenommen, seine Position "zu stabilisieren". Das heißt für ihn einen Platz unter den ersten 50. Das wird schwer genug. "Es werden mehr Europäer in meinem Leistungsbereich an den Start gehen", ist Stefan Sahm überzeugt, dass auch er große Konkurrenz bekommen wird beim Versuch, den 35. Platz aus USA zu wiederholen. Aber der Fünfte von Saalhausen ist mit seiner Form vollkommen zufrieden. Die Erinnerung an Sarentino 2000 ruft allerdings schmerzhafte Bilder hervor. Damals landete er nach einem spektakulären Sturz in einem Stacheldraht-Zaun und wurde 71. Manuel Fumic fühlt sich "prima in Form" und visiert in seinem ersten Weltcup-Rennen bei den Herren einen Platz unter den besten 60 an. Ein Wunsch eint wohl alle Biker: Endlich gutes Wetter. Der Kurs in Südtirol hat das typische Gesicht eines Alpentrails. Steile Kletterpassagen, und halsbrecherische Abfahrten über Wurzelwerk und auf steinigem Terrain fordern Mensch und Material heraus. "Ziemlich unrhythmisch", beschreibt Lado Fumic das Profil. 380 Höhenmeter pro 6,3 Kilometer-Runde streuen das Klassement, einen Zufalls-Sieger wird es in Sarntal nicht geben.

Quelle: Pressemitteilung Team T-Mobile

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