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Lado Fumic vorne - Bresser, Manuel Fumic und Käß auf den Plätzen
18.08.2003 09:58
Die Generalprobe für die Europameisterschaft in Graz ist gelungen: Lado Fumic (Kirchheim/T.) vom Team T-Mobile gewann nach 37,6 Kilometern den NRW-Cup in Wetter/Ruhr mit 1:47 Minuten Vorsprung auf Carsten Bresser (Neustadt/W.) und 2,28 Minuten vor Manuel Fumic (Kirchheim/T.). Jochen Käß kam 24 Sekunden später als Vierter ins Ziel. Stefan Sahm startete nach einem Defekt eine famose Aufholjagd und wurde noch Achter. Bei den Damen gewann Irina Kalentieva (Russland) vor Ivonne Kraft (Bochum) und Regina Marunde (Berlin). Team T-Mobile Fahrer Bart Brentjens holte sich im niederländischen Zoetermeer in überzeugender Manier seinen sechsten nationalen Meistertitel vor Thys Al und Bas Peters.

Gleich zu Beginn des E1-Rennens in Wetter übernahmen Lado Fumic, Carsten Bresser und Manuel Fumic auf dem schnellen 4,7 Kilometer langen Kurs das Zepter. Vor rund 2000 Zuschauern ließ sich Lado Fumic auch von einem Sturz in der ersten Runde nicht bremsen. Er schloss wieder zu seinen Teamgefährten auf.

Manuel Fumic, nach seiner Infektion noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, musste nach zwei von acht Runden abreißen lassen. „Es ging noch nicht so gut, am Anfang war es okay, aber dann wurde es mir zu schnell“, erklärte der 21-Jährige. Sein Bruder und Carsten Bresser setzten das Tempo fort.

Als Fumic das Tempo anzog, konnte Bresser nicht mehr mitgehen. “Einmal habe ich auf Carsten gewartet, beim zweiten Mal habe ich dann Gas gegeben“, sagte der Deutsche Meister. Binnen einer Runde hatte er eine Minute Vorsprung rausgefahren. Im Ziel waren es nach 1:35:44 Stunden 1:47 Minuten Vorsprung.

„Ich war noch nicht ganz frisch vom Tag zuvor und dann war es für mich zu schnell“, kommentierte Bresser. Der Pfälzer hatte am Samstag in seiner Heimatstadt einen Marathon bestritten – 20 Kilometer weit, bis ihn ein Defekt ereilte. Bresser sicherte souverän den zweiten Rang, während sich hinter ihm Manuel Fumic und Jochen Käß lösen konnten aus einer fünfköpfigen Gruppe mit dem Belgier Davy Coenen, dem NRW-Cup-Gesamtsieger Michal Bogdziewicz (Polen) und dem überraschend starken Roland Golderer (Ellmendingen).

„Ich habe attackiert und nur Manuel konnte mitgehen“, berichtete Jochen Käß. Er hatte zu Beginn Pech, als er wie Stefan Sahm (Bissingen/T.) in eine Massenkarambolage verwickelt war und auf Platz 40 zurück geworfen wurde. „Als wir weg waren, habe ich ruhig gemacht. Im Blick auf die EM wollte ich nicht Vollgas geben“, erklärte Käß.

Pechvogel des Tages war Stefan Sahm. Nach der turbulenten Startphase handelte er sich einen Plattfuss ein. Er reparierte und musste von Position 60 das Rennen wieder aufnehmen. Schließlich hakte auch noch der Umwerfer. „Ich glaube, ich habe heute alles Pech schon abgearbeitet“, meinte er im Ziel sarkastisch. Dennoch startete er eine famose Aufholjagd, die ihn bis auf Platz Acht nach vorne brachte. „Die Beine waren ziemlich gut“, meinte er mit einem Lächeln auf dem staubverschmierten Gesicht.

Die Weltcup-Dritte Irina Kalentieva (Russland) gewann wie erwartet das Rennen der Damen. Als das Leichtgewicht von Merida International attackierte, konnte Ivonne Kraft (MBC Bochum) nicht mehr folgen. Kraft war dennoch zufrieden: „Es ist mehr als ich erwartet hatte“, sagte die Weltranglistenvierte. Regina Marunde (Berlin), die als Dritte ins Ziel kam, hatte wie Kraft das BDR-Trainingslager in den Beinen. „Ich habe das Intervalltraining schon noch gespürt. Aber für die EM passt das schon“, meinte sie optimistisch. Sie hatte bereits in der ersten Runde den Kontakt zu Kalentieva und Kraft verloren.

Im niederländischen Zoetermeer feierte Bart Brentjens in eindrucksvoller Manier seinen sechsten nationalen Meistertitel. Auf dem Gelände des Wintersportparadieses „Snowworld“ erlebten etwa 4 000 Zuschauer ein attraktives Rennen auf einem anspruchsvollen, selektiven Kurs. Mit einem Katapultstart hatte Brentjens’ Nationalmannschafts-Teamkollege Thys Al zunächst die Führung erobert, doch schon nach der ersten Runde an Brentjens abgeben müssen. Der baute seine Spitzenposition bis ins Ziel kontinuierlich aus und siegte mit über zwei Minuten Vorsprung vor Thys Al, Bas Peters und Marten Tjallingii.

NRW-Cup Wetter/Ruhr: Ergebnisse Herren, 37,6 Kilometer:



1. Lado Fumic (Kirchheim/T. / Team T-Mobile) 1:35:44

2. Carsten Bresser (Neustadt/W. / Team T-Mobile) 1:37:32

3. Manuel Fumic (Kirchheim/T. / Team T-Mobile) 1:38:13

4. Jochen Käß (Oberstenfeld / Team T-Mobile) 1:38:36

5. Michal Bogdziewicz (Polen / Lotos) 1:38:49

6. Davy Coenen (Belgien / Be-One) 1:39:01

7. Marc Hanisch ( Freiburg / SRM Powerteam) 1:39:15

8. Stefan Sahm (Bissingen/T. / Team T-Mobile) 1:39:57

9. Benny Joerges (Kirchzarten / SRM Powerteam) 1:40:39

10. Roland Golderer (Ellmendingen / Cycle Sport) 1:41:01



Ergebnisse Damen, 22,8 Kilometer



1. Irina Kalentieva (Russland / Merida International) 1:10:53 Stunden

2. Ivonne Kraft (Bochum / Ghost International) 1:11:23

3. Regina Marunde (Berlin / Focus) 1:13:10

4. Sandra Gocker (Hamburg / Stevens-Jeantex) 1:16:54

5. Anna Baylis (Australien / Ghost International) 1:19:03

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