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Brentjens ist Podiumskandidat/ Bresser hat Ranking im Blick/ Gölz will Weltranglistenpunkte
31.08.2003 20:32
Drei Fahrer aus dem Team T-Mobile werden am Sonntag (Start 9 Uhr) im schweizerischen Lugano einen Start bei der Marathon-Weltmeisterschaft wagen. Marc Gölz und Carsten Bresser gehen eine Woche vor der Cross-Country-WM bei der WM-Premiere der Langstrecke auf Punktejagd, Bart Brentjens (Niederlande) ist sogar einer der Podiumskandidaten. Die Distanz führt über 78 Kilometer und hat 2857 Höhenmeter, das steilste Stück bergauf weist 22 Prozent Steigung auf.

Bart Brentjens hat im Mountainbikesport fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Er war Weltmeister, Olympiasieger und hat Weltcup-Rennen gewonnen. Kein Wunder, dass er die erste offizielle Marathon-Weltmeisterschaft als neue Herausforderung begreift. „Für mich persönlich steht hier die Leistung im Vordergrund. Die WM hat viele Aspekte des Mountainbikesports, die ich liebe. Das Bike, die höchsten Anforderungen der Strecke und eine tolle Umgebung“, erklärt Bart Brentjens seine Motivation.

„Mein Ziel ist gut zu fahren und aufs Podium zu kommen“. Mit der TransAlp Challenge und dem Marathon bei der O-Tour sieht er sich gut vorbereitet. Außerdem hat der 34-Jährige die WM-Strecke zweimal abgefahren. Die Entscheidung kann in den langen Anstiegen aber auch auf dem Weg vom höchsten Punkt bei Kilometer 50 (Capanna Bar) bis hinunter zum Ziel in Lugano-Cornaredo fallen.

Zu den Medaillenkandidaten zählen in Lugano zweifellos Ex-Weltmeister Thomas Frischknecht (Schweiz), Marathon-Europameister Thomas Dietsch (Frankreich), der Schwede Philipp Tavell, der vergangenen Sonntag den Marathon Birkebeinerrittet in Lillehammer gewinnen konnte sowie der Norweger Rune Hoydahl, der dort Zweiter war. Mancher Spitzenfahrer aus den Cross-Country-Lager entscheidet kurzfristig über einen Start. Auch Lado Fumic (KirchheimT.) hat diesen Gedanken noch nicht ad acta gelegt. Ihn würden „nur die Weltranglistenpunkte“ zu einem Start motivieren.

Carsten Bresser (Neustadt/W.) liebäugelt ebenfalls mit dem Ranking. Er kennt das Marathon-Metier, weil er die Langdistanzen öfter mal zum intensiven Training nutzt. „Wenn ich vorne dabei bin, werde ich auch Körner lassen“, weiß der Pfälzer, der sich nicht zu den Medaillenkandidaten zählt. Er glaubt, dass er sich bis zur Cross-Country-WM gut erholen kann.

Marc Gölz hat allein die Weltranglistenpunkte im Blick – besonders wegen der Cross-Country-WM. Im Moment auf Rang 72 notiert, würde ihn selbst ein 50. Platz um zehn bis 15 Plätze nach vorne bringen. Das ist kein unwichtiger Faktor, wenn man sich die Charakteristik der Cross-Country-Strecke anschaut. „Ich habe das mit dem Bundestrainer und meinem Coach Toni Uecker abgeklärt. Ich werde versuchen so weit wie möglich vorne zu landen, ohne mich vollkommen zu verbiegen. Ich lass mich überraschen was dabei rauskommt“, sagt Gölz zu seiner Entscheidung.

Die Damen starten beim Marathon gemeinsam mit den Herren. Sich dort auf eine Favoritin zu einigen fällt schwer - zumal sich Gunn-Rita Dahle (Norwegen) gestern offiziell vom Marathon-Rennen abgemeldet hat. „Ich bin nicht in Topform und habe die Angst, dass die anspruchsvolle Marathon-Strecke das Cross-Country-Rennen eine Woche später gefährdet“, sagte die Weltmeisterin auf einer Pressekonferenz in Lugano.

Auch die zweifache Olympiasiegerin Paola Pezzo (Italien), die in Lugano ihr Comeback feiern wollte, hat abgesagt, weil sie sich nicht fit genug fühlt. Aus deutscher Sicht werden vor allem Marathon-Europameisterin Birgit Jüngst (Willingen) und die EM-Dritte Sandra Klose (Rosenheim) im Vorderfeld zu erwarten sein. Regina Marunde (Berlin) denkt nach einer bisher verkorksten Saison über einen Start nach.

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