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Grächen: Ravanel siegt/Carsten Bresser fährt auf Platz acht
16.06.2003 09:30
Cedric Ravanel aus Frankreich feierte in Grächen seinen zweiten Saisonsieg beim Swiss Bike Cup. Er gewann nach 33 Kilometern in 1:46:34 Stunden vor seinen Landsleuten Julien Absalon und Frederic Frech. Stefan Sahm (Mössingen) vom Team T-Mobile kam als bester Deutscher auf Rang Sieben, direkt vor seinem Mannschaftskameraden Carsten Bresser (Neustadt/W.). Lado Fumic (Kirchheim/T.) und Jochen Käß (Oberstenfeld) konnten das Rennen nicht beenden. Beide kamen mit der Höhenluft in Grächen nicht zurecht. Bereits am Samstag war Marc Gölz (Weilheim/T.)beim Skoda-Cup im polnischen Swieradow Zdroj Achter geworden - nach 36 Kilometern hatte er 9:42 Minuten Rückstand auf den Sieger Marek Galinski (2:01:23).

„War schon ganz okay“, kommentierte Stefan Sahm sein Ergebnis in der Schweiz. Im Rückblick auf das Renngeschehen konnte er aber nicht ganz zufrieden sein. Zuerst hatte er Probleme in sein Clickpedal zu kommen, dann wurde er 200 Meter nach dem Start auf einer kleinen Brücke von einem Konkurrenten fast hinunter gestoßen und verursachte einen kleinen Tumult.

So kam er in den hinteren Rängen aus der Startphase und musste zu einer Aufholjagd ansetzen. Nach der zweiten 5,5-Kilometer-Runde hatte er sich auf Rang vier nach vorne gefahren. „Das ging eigentlich ganz gut, aber letztlich hat es mich wohl ein paar Körner zuviel gekostet“, erklärte Sahm. Er zollte Tribut und fiel auf Rang Sieben zurück. Dort konnte er sich ohne größere Probleme halten und damit sein Ziel erreichen, unter die Top-Ten zu fahren.

Allerdings wäre er auf der Zielgeraden beinahe noch von seinem Mannschaftskameraden Carsten Bresser abgefangen worden. „Der Fuchs hat sich von hinten angeschlichen“, scherzte Sahm in Richtung Bresser. Der fuhr ein konstantes Rennen und war immer unter den besten Zehn zu finden. „Für mich lief es einigermaßen, obwohl ich die Höhe auch gemerkt habe“, fand Bresser, “ich konnte mir meine Kräfte aber gut einteilen“.

Dass sein Motor bis zum Schluss rund lief, war zu sehen. Lange Zeit hatte er auf Sahm einen Rückstand von einer Minute, im Ziel waren es nur noch zwei Sekunden. „Die Höhe wird wohl etwas unterschätzt, das tut ganz schön weh“, meinte Stefan Sahm nach dem Rennen. Der kleine Ort Grächen unterhalb des Matterhorns liegt über 1600 Meter hoch, der höchste Punkt des Kurses auf mehr als 1800 Metern. Außerdem sei die Runde eine der schwersten, die er je gefahren habe.

Lado Fumic hatte das Rennen in der Spitzengruppe begonnen und lag nach einer Runde ganz vorne. „Dann habe ich plötzlich keine Luft mehr bekommen. Mir wurde schwindlig und es ging nichts mehr. Vermutlich bin ich mit der Höhe nicht zurecht gekommen“, erklärte Fumic nach seinem Ausstieg. Eine Runde lang hatte er versucht sich zu regenieren, stieg dann aber vom Rad, um im Hinblick auf die Deutsche Meisterschaft keine Substanz zu verlieren.

Jochen Käß ereilte das gleiche Schicksal. Gut gestartet, lag er in der Verfolgergruppe, nicht weit hinter den vier Führenden mit Fumic. „Die Beine waren gut, nur Luft habe ich keine mehr bekommen.“ Die Aussage von Käß deckte sich mit der von Fumic. Auch er versuchte es noch "auf Sparflamme". Als er aber sah, dass er sich nicht erholen konnte, gab er auf, um sich nicht zu „zerstören“.

Manuel Fumic hatte sich schon am Samstag nicht gut gefühlt und auf die Reise in die Schweiz ganz verzichtet.

Sein erstes Intermezzo bei einem polnischen Mountainbikerennen beendete Marc Gölz in Swieradow Zdroj nach 36 Kilometern als Achter mit 9:42 Minuten Rückstand auf den WM-Neunten Marek Galinski (2:01:23) von Orbea. Mit seinem Resultat war Gölz nicht ganz zufrieden. Aus der hintersten Reihe startend, überzog er in der ersten Runde und musste Tribut zollen. Er zog dennoch ein positives Fazit: „Ich denke, als Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft war es optimal“.



Ergebnisse Herren 33 Kilometer (Swiss Bike Cup):

1. Cedric Ravanel (Frankreich/Orbea) 1:46:34 Stunden

2. Julien Absalon (Frankreich/Motorex-Bianchi) 1: 49:20

3. Frederic Frech (Frankreich/Scott-Allianz) 1:50:08

4. Silvio Bundi (Schweiz/Athleticum) 1:50:38

5. Balz Weber ( Schweiz/Arrow) 1:50:53

6. Nicolas Filippi (Frankreich/Veloroc) 1:52:03

7. Stefan Sahm (Bissingen/T./Team T-Mobile) 1:52:20

8. Carsten Bresser (Neustadt/W./Team T-Mobile) 1:52:22

9. Thomas Dietsch (Frankreich/Motorex-Bianchi) 1:53:31

10. Daniel Soler (Schweiz/Arrow) 1:53:32

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