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Lado Fumic setzt auf Offensive–Brentjens hat Top 10 im Visier /Manuel Fumic will U23-Leader-Trikot
30.05.2003 09:16
Zum ersten Mal gastiert der Cross-Country-Weltcup am Samstag im schottischen Fort William (Start: 14 Uhr Ortszeit). Das Team T-Mobile geht den zweiten Lauf der Weltserie optimistisch an, obwohl die sieben Fahrer die 8,3 Kilometer lange Strecke im Training als äußerst knifflig erlebt haben. Lado Fumic will alles daran setzen, seine gute Ausgangsposition nach Rang Vier in St. Wendel, zu verteidigen. Manuel Fumic (beide Kirchheim/T.) geht zum ersten Mal im roten Leadertrikot des U23-Führenden an den Start und möchte das Jersey auch behalten.

"Rot steht mir gut", meint Manuel Fumic grinsend auf die Frage, was ihm die Führung in der U23-Wertung bedeutet. Nach seiner überzeugenden Vorstellung als 13. in St. Wendel fühlt er sich stark. "Der nächste U23-Fahrer war deutlich hinter mir. Deshalb traue ich mir zu, das Trikot zu verteidigen", meint er. Der Mann hinter ihm war in St. Wendel 22., heißt Liam Killeen (Subaru-Gary Fisher). Weil er Brite ist, dreht sich der Heimvorteil diesmal zu seinen Gunsten um. Körperlich fühlt sich Manuel Fumic fit, aber der Crash mit einem saarländischen Baum hat seine Wirkung hinterlassen. "Ich hoffe, Physio Bodo von Unruh und Doktor Olaf Schumacher werden meine Schulter bis zum Samstag hinkriegen", sagt er.

Sein Bruder Lado hat aus seiner guten Leistung in St. Wendel noch größere Sicherheit über seine Form gewonnen. "Ich will mit Bart zusammen angreifen", kündigt er wieder eine offensive Strategie an. "Die Weltcup-Gesamtwertung ist für mich nach diesem ersten Ergebnis auf jeden Fall sehr interessant", erklärt er, verweist aber darauf, dass man erst am Anfang stehe. Auf dem Kurs in den schottischen Highlands ist mit kleineren Gruppen zu rechnen als beim ersten Lauf. Die Strecke weist sehr steile Abfahrten auf, die den kompletten Mountainbiker fordern.

Bart Brentjens (Niederlande) hat sich nach dem für ihn enttäuschenden 20. Platz zum Auftakt einen Platz unter den besten Zehn zum Ziel gesetzt. "Ich hatte mich weder schlecht, noch in Topform gefühlt. Aber es ist von der Moral her eben viel besser, wenn du lange in der Spitzengruppe bist. Deshalb kann ich nicht sagen wohin es gereicht hätte, wenn mein Umwerfer nicht kaputt gegangen wäre", fasst Brentjens das vergangene Wochenende zusammen und blickt entsprechend vorsichtig auf den Samstag: "Ich weiß nicht genau, wo ich im Moment in der Weltspitze stehe".

Carsten Bresser hat nach seinem Ausstieg etwas gut zu machen. "Bei mir kann es nur besser werden", meint der Neustädter mit einer Prise Selbstironie. "Ich werde das Beste aus meiner jetzt schlechten Startposition machen und lasse mich nicht unterkriegen".

Auch Jochen Käß (Oberstenfeld) denkt mit zwiespältigen Gefühlen an den vergangenen Sonntag. Fünf von sieben Runden lag er voll im Plan und es schien für ihn zum ersten Mal ein Platz unter den besten 20 im Weltcup möglich. Hinterher bemerkte er "fehlende Substanz", weil er wegen Magenproblemen nach der Thüringen-Rundfahrt zwei Wochen lang nicht optimal trainieren konnte. "Wenn alles gut läuft, müsste diesmal ein Platz in den Top 20 drin sein. Ich habe ja fünf Runden lang gezeigt, dass es gehen kann", strahlt er trotzdem Zuversicht aus.

Für Stefan Sahm (Mössingen) stehen die Vorzeichen ähnlich. Auch er hatte in St. Wendel den angepeilten Sprung in diese Regionen verpasst. "Ich will versuchen, mich auch von Störungen nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. An den Beinen liegt es sicher nicht", sagt Sahm.

Marc Gölz hat sich durch Rang 39 beim ersten Durchgang einen guten Startplatz erobert, den er nutzen will, um noch ein Stück weiter nach vorne zu kommen. "Ich versuche, eine Gruppe zu bekommen, mit der ich zurecht komme und diesmal nicht so viel Führungsarbeit zu machen", hat er sich seinen Plan zurecht gelegt. An Selbstbewusstsein mangelt es dem Weilheimer sicher nicht.

Bei den Damen deutet vieles darauf hin, dass die Merida-Phalanx in Fort William durchbrochen wird. Den Dreifach-Triumph von Gunn-Rita Dahle (Norwegen), Sabine Spitz (Murg-Niederhof) und Irina Kalentieva (Russland) könnten auf der schweren Strecke 2,5 Autostunden nördlich von Glasgow vor allen Dingen Marga Fullana verhindern. Aber auch von den Nordamerikanerinnen um Alison Sydor (Kanada) und Alison Dunlap (USA) wird mehr erwartet als sie in St. Wendel gezeigt haben.

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